02. Beitrag der SV zum Schulprogramm „Guter“ Unterricht aus der Perspektive von Schülerinnen und Schülern

Pädagogische Tage und Meinungsumfragen unter Schülerinnen und Schülern gewähren den Lehrkräften der Stauffenbergschule Einblicke in die Erwartungen der Lernenden hinsichtlich „guten“ Unterrichts. Wir wünschen uns, dass die Schule diese Erwartungen immer wieder aufs Neue als Handlungsgrundlage begreift.

Als „gut“ wird Unterricht wahrgenommen, wenn die Leistungserwartungen der Lehrkräfte von Beginn an transparent sind und die Wahl der Themen auch Schülerwünsche berücksichtigt. Der Unterricht sollte klar strukturiert sein und Möglichkeiten für eigenständiges Arbeiten bieten. Die Schülerinnen und Schüler begrüßen Lernortwechsel (z.B. in Form von Studienfahrten und Exkursionen) und Gruppenarbeiten, sofern diese in einem angemessenen zeitlichen Rahmen bleiben. Die Lehrkräfte sollten inhaltlich und technisch gut auf den Unterricht vorbereitet sein und Lernpartnerschaften unter den Lernenden fördern.

Auch was das Schüler/Lehrer-Verhältnis angeht, haben die Schülerinnen und Schüler klare Vorstellungen. Die Lehrerinnen und Lehrer sollten Beziehungen zu ihren Schülerinnen und Schülern aufbauen und ihre Leistungen im Einzelgespräch würdigen. Von der Schulleitung erwarten die Lernenden eine sinnvolle Betreuung bei kurzfristigen Unterrichtsausfällen. Abschließend lässt sich sagen, dass eine optimale Prüfungsvorbereitung für die Schülerinnen und Schüler einen hohen Stellenwert hat.