Veranstaltungskauffrau / Veranstaltungskaufmann

Veranstaltungskaufmann/-frau

Die Ausbildung an der Stauffenbergschule
Die Ausbildung zur Veranstaltungskaufmann/-frau ist eine duale Ausbildung der Veranstaltungsbranche, d.h. die Lernorte Betrieb und Schule ergänzen sich bei der Vermittlung der Inhalte und Kompetenzen. Der Berufsschulunterricht richtet sich methodisch und didaktisch an den Prozessen und Handlungsfeldern des Betriebs aus, um diese in der Theorie zu vertiefen und zu erweitern. Die Berufsschule ermöglicht den Auszubildenden, neben dem eigenen auch die unterschiedlichen Facetten  der Veranstaltungsbranche, durch die anderen Betriebe im Unterricht kennen zu lernen. Allgemeine Hinweise zum Ausbildungsberuf zum/zur Veranstaltungskaufmann/-frau finden Sie auch auf den Seiten des BIBB.
Die schulische Ausbildung qualifiziert die Auszubildenden auf der Grundlage des bundesweiten Rahmenlehrplans. Ausgehend von diesem, ist das schulinterne Curriculum auf die am häufigsten vorkommende Ausbildungsvertragsdauer von 2,5 Jahren ausgerichtet. Die Durchführung eines Praxis-Projektes und eine umfassende Prüfungsvorbereitung wird mit eingeschlossen.
Seit 2001 wurden über 30 Veranstaltungen erfolgreich realisiert. PROJEKTE

In den vergangenen Jahren wurden Absolventen, sowohl als Landes- als auch Bundesbeste, bei den Abschlussprüfungen ausgezeichnet.

Die Ausbildung der Veranstaltungskaufleute existiert seit dem Jahr 2001. Die Stauffenbergschule bietet von Anbeginn den schulischen Teil dieser Ausbildung an und war bis zum Jahr 2007 Landesfachklasse.  Aufgrund der großen Resonanz, wurden zwei weitere Schulstandorte eingerichtet. Die Stauffenbergschule ist nach wie vor für den größten Teil der  ausbildenden Unternehmen für den Bereich Veranstaltung in Hessen zuständig. 

Über das EU-Programm „Erasmus“ haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit während ihrer Ausbildung ein Auslandspraktikum im europäischen Ausland zu absolvieren.  ERASMUS


Abteilungsleitung    Marc-Claudius Schönberger
Koordination        Jörg Wessel


Das Arbeitsgebiet von Veranstaltungskaufleuten

Die Veranstaltungskaufleute arbeiten in Veranstaltungsbetrieben der folgenden Branchen
Marketing- und Eventagenturen, Konzert- und Künstleragenturen, bei Tagungs-, Kongress- und Seminar-anbietern, Messe- und Ausstellungsgesellschaften, Messebaufachunternehmen, Betreibern von Veranstaltungsstätten oder in der kommunalen Verwaltung.

Typische berufliche Tätigkeiten von Veranstaltungskaufmann/-frau

  • beobachten das Marktgeschehen und erarbeiten integrierte Eventkonzepte
  • informieren, beraten und betreuen Kunden auf Basis  von Briefings
  • kalkulieren und bewerten Veranstaltungsrisiken
  • erstellen und umsetzen von  Ablauf- und Regieplänen
  • zusammenarbeiten mit Unternehmen, Künstlern, Designern, Technikern, Produzenten und Agenten
  • berücksichtigen veranstaltungstechnische Anforderungen und Gegebenheiten
  • beachten veranstaltungsrechtliche Vorschriften
  • bearbeiten kaufmännische Geschäftsvorgänge und führen Kalkulationen durch
  • bearbeiten personalwirtschaftliche Vorgänge



Allgemeine Informationen


1. Anmeldung an der zuständigen Schule oder Gestattungsantrag
Die Stauffenbergschule ist Bezirksfachklasse für Teile von Südhessen und Teile von Mittelhessen.
Falls ein Unternehmen außerhalb dieser Bezirke Auszubildende zur Stauffenbergschule schicken möchte, ist in jedem Fall ein Antrag auf Genehmigung – Gestattung des Schulbesuchs an einer anderen Schule - an die zuständige Schule zu schicken. Dieser Antrag sollte so früh wie möglich gestellt werden, da die jeweiligen Schulaufsichtsbehörden zustimmen müssen. Auszubildende aus anderen Bezirken und Bundesländern dürfen nicht aufgenommen werden, solange die Gestattung nicht endgültig genehmigt ist, da für die Auszubildenden noch kein Versicherungsschutz gegeben ist.
Bitte melden Sie Ihre Auszubildenden so früh wie möglich an. Ein Anmeldeformular ist im DOWNLOADBEREICH hinterlegt. Vermerken Sie bitte, ob Sie eine Verkürzung der Ausbildungszeit für die Auszubildenden planen. Den Einschulungstermin finden Sie HIER.

2. Unterrichtsorganisation
Der Unterricht erfolgt in Teilzeitform.

3. Fehlzeiten
Die Teilnahme am Unterricht ist Pflicht. Das Fernbleiben ist nur aus zwingendem Grund oder Krankheit zulässig. Krankheitsbescheinigungen sind der Schule spätestens innerhalb von zwei Wochen, mit einem Vermerk über die betriebliche Kenntnisnahme, vorzulegen. Unentschuldigte Fehlzeiten werden im Zeugnis entsprechend aufgeführt.

4. Antrag auf Freistellung vom Berufsschulunterricht 
Eine Freistellung für einzelne Schultage kann genehmigt werden. Voraussetzung ist ein rechtzeitig gestellter ANTRAG, in dem die Gründe dargelegt werden.

5. Ferientermine
Die aktuellen Ferientermine und gesetzliche Feiertage finden Sie einerseits unter  www.kmk.org/service/ferien/ferien.htm andererseits in unserer EINSCHULUNGSINFORMATION in der auch die beweglichen Ferientage vermerkt sind.